Riding the street and surfing the couch

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Am Wochenende hatten wir Besuch aus Argentinien, genauer gesagt aus Buenos Aires. Wir beherbergten ein Geschwisterpaar, Alejandro und Paula, welche sich gemeinsam Köln anschauen wollten. Für uns war dies die perfekte Gelegenheit unsere Englisch- als auch die neu erlernten Spanisch-Kenntnisse anzuwenden.

Gemeinsam haben wir gekocht und die Stadt erkundet. Beim Glühwein auf dem Wintermarkt tauschten wir uns über Geschichten aus Argentinien und Deutschland und natürlich über das Reisen aus. Kulinarisch bedienten wir uns bei einem Asiaten, da es deutsche Bratwurst für die beiden wohl schon genug gab.

Doch eines haben wir in unserer Zeit in Köln gelernt: einen Schluck Kölsch sollte man probiert haben, wenn man schon mal hier ist. Im Gaffel Brauhaus am Dom wurden wir fündig. Das lebhafte Treiben und Lachen im Brauhaus fanden auch unsere Gäste recht amüsant.

Der Austausch über nationale Unterschiede, die zahlreichen Reisetipps und all die anderen Gesprächsthemen ließen keine Langeweile aufkommen. Wir freuen uns bereits jetzt schon auf Paulas Einladung zurückzukommen und sie in Buenos Aires zu besuchen und hoffen, dass damit unsere Reise einmal einen schönen Ausklang finden wird.

Ein paar Wochen später haben wir eine Neuseeländerin bei uns aufgenommen. Auch hier haben wir sehr gute Erfahrungen gemacht und konnten untereinander viel austauschen. Wie kommen wir zu dem Besuch aus so fernen Ländern? Couchsurfing macht es möglich. Es ist eine Internet Plattform für Reisende und Leute die gerne Reisende bei sich aufnehmen. Wer eine Couch oder ein Gästezimmer frei hat, kann sie potenziellen Gästen zur Verfügung stellen. Wer auf Reisen ist, kann bei Einheimischen unterkommen. Die Vorteile liegen auf der Hand: man lernt Leute aus ganz verschiedenen Kulturkreisen kennen und als Reisender spart man sich natürlich teure Unterkunftskosten. Was aber viel interessanter ist, ist der nahe Kontakt zu den Menschen vor Ort. Man kann viel besser ihre Lebensgewohnheiten kennenlernen und erhält den einen oder anderen Geheimtipp. Wenn man sich gut versteht, erwächst vielleicht sogar eine gute Bekanntschaft oder sogar Freundschaft.

Auf unserer Reise wollen wir gelegentlich diese Möglichkeiten nutzen und uns damit um einige Erfahrungen bereichern. Wir denken, dass dieses Konzept ebenso zur Völkerverständigung beiträgt, da so viele Vorurteile gegenüber Menschen aus anderen Ländern abgebaut werden.


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Stefans Endurotraining

Nach dem Umstieg von der GSXR auf die Ténéré, konnten ein paar Lehrstunden im Gelände nicht schaden. Das Training bei Stefans Endurotraining im Trial- und Enduropark Bilstain in Belgien war für uns beide eine gute Vorbereitung, da es fortan nicht mehr nur auf asphaltierten Straßen voran gehen wird.

 


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