Gesundheit

Impfungen

Yellow Fever Certificate – Internationaler Impfausweis zum Nachweis der Immunisierung gegen Gelbfieber. In einigen südamerikanischen Staaten ist dieser Nachweis zur Einreise erforderlich. Der Pass hat natürlich die Farbe gelb.

Eine ausführliche und individuelle Beratung in der Reisepraxis Köln im Globetrotter war eine der ersten offiziellen Vorbereitungen. Wir hatten bereits unsere Impfausweise unter die Lupe genommen und alle unserer Meinung nach notwendigen Impfungen herausgesucht. Die Ärztin vor Ort konnte dem nur noch zustimmen und empfahl uns die wichtigsten Impfungen kurz vor der Reise zu erledigen, da unser Grundschutz noch gut vorhanden war. In der Reisepraxis bekommen wir dann auch das Rezept für das Malaria-Notfalltherapie Medikament und die Impfung gegen Gelbfieber (nicht jede Arzpraxis ist zertifiziert um gegen Gelbfieber zu impfen). Weitere empfohlene Imfungen (einige davon gehöring in Deutschland sowieso zum empfohlenen Umfang):

Gegen Malaria und Dengue Fieber gibt es keinen Impfschutz. Hier hilft nur, sich gegen Insektenstiche zu schützen und Notfallmedikamente mitzunehmen. Da wir nicht in Gebiete mit sehr hohem Risiko fahren, wurde uns eine Chemoprophylaxe nicht empfohlen. Für den Notfall nehmen wir ein Präparat zur Therapie mit (wahrscheinlich Eurartesim ®) Insektenschutz

Diese Moskito-Stechbiester sind in Alaska und Kanada besonders zahlreich vorhanden. Dort sind sie lästig und unangenehm. In Südamerika übertragen sie auch noch Krankheiten.


Erste Hilfe Kurs In der Hoffnung es nicht brauchen zu müssen machen wir jeder noch einen Erste Hilfe Kurs zur Auffrischung. Das Angebot ist groß, Kurse über 8 Doppelstunden (über 2 Tage) gibt es für ca 40 € bei DRK, Malteser usw. Eintägige Kurse gibt es auch schon günstiger.   Erste Hilfe Set und Notfallmedikamente Es gibt keine pauschale Empfehlung für die vollständig richtige Reiseapotheke. Je nach Reiseart und Person muss das Erste Hilfe Paket und Medikamente Sortiment individuell zusammengestellt werden. Im Folgenden zunächst eine grobe Übersicht über die Dinge, die wir planen mitzunehmen:

Krankenversicherung Die deutsche gesetzliche Krankenversicherung setzen wir aus. Im Ausland außerhalb Europas könnten wir im Krankheitsfall keine Versicherungsleistung in Anspruch nehmen und der monatliche Mindestbeitrag von 156€ pro Person (inkl. Pflegeversicherung) würde auf Dauer ein riesiges Loch in unsere Reisekasse reißen. Wer eine private Krankenversicherung hat muss mit hohen Anwartschaftszahlungen rechnen um sich den Tarif für “danach” zu sichern. Gesetzliche Krankenkassen sind zur Wiederaufnahme verpflichtet. Wir schließen eine Langzeit-Auslandsreisekrankenversicherung ab. Diese gibt es je nach Anbieter von 3-60 Monaten, die Preise schwanken stark und erhöhen sich mit längerer Reisedauer. Die meisten Versicherungen verlangen Aufschläge für Aufenthalte in den USA/Kanada, da dort die Kosten für Ärzte und Krankenhäuser enorm hoch sind. Wichtige Kriterien bei der Auswahl sind auch die Höhe eines eventuellen Selbstbehalts, kurzzeitige Versicherung in Deutschland, die Unterscheidung zwischen medizinisch “sinnvollem” und “notwendigem” Rücktransport, Möglichkeit der Verlängerung von unterwegs bzw. Rückzahlung von Beträgen bei vorzeitiger Rückkehr. Noch haben wir uns nicht entschieden.


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